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Artist Statement Meine aktuelle künstlerische Arbeit thematisiert das Verschwinden natürlicher Räume durch menschliche Eingriffe. Den gezeigten Strukturen liegt das Wandlungs- und Verwandlungspotenzial der Materie zugrunde; ich begreife das Werk als lebendigen Organismus im fortwährenden Prozess von Werden und Vergehen. Diese experimentelle Transformation artikuliert sich in einer interdisziplinären Formsprache, die die Präzision meiner wissenschaftlichen und musikalischen Praxis mit der Offenheit der bildenden Kunst verbindet. Durch die Gegenüberstellung von Materialien wie Holz, Metall und fragilen Geweben sowie durch eine reduzierte Schwarz-Weiß-Ästhetik werden diese ökologischen Bruchstellen haptisch und visuell erfahrbar. Mein Ziel ist es, den Betrachter unmittelbar mit den Veränderungen unserer Umwelt zu konfrontieren und die Konsequenzen dieses fortschreitenden Verlusts sichtbar zu machen – eindringlich, konsequent und ohne auf ästhetische Komplexität zu verzichten.

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